Unser Garten
Jahresbeginn
Rosen und Clematis
Stauden
Topfgarten und Tiere
Herbstliches
Gartendeko
Gästebuch
Links
 




Unser Zuhause befindet sich im Norden Baden-Württembergs, nahe der Grenze zu Bayern. Im lieblichen Taubertal liegt das kleine Städtchen Bad Mergentheim, das weithin als Kur-und Heilbad  bekannt ist.


Als wir Anfang der 90er Jahre den Gemüsegarten meiner Eltern übernahmen hatte ich einen Traum: Ich träumte von Rosen, einem kleinen Teich, von bunten Blumen und unbeschwerten Tagen im Grünen. Da das Grundstück allerdings mitten in der Stadt liegt und auch keine Anbindung an andere Gärten besteht, fehlte besonders der Sichtschutz zu den Nachbarn und zur Strasse. Es mussten erst mal Hecken und Sträucher gepflanzt werden damit der Garten seine Durchsichtigkeit verlor. In der Zwischenzeit kamen dann noch eine Pergola mit Sitzplatz sowie einige Rankgerüste für Kletterrosen dazu. Heute lautet die Devise: Es wird durchgeblüht! Einen kleinen Einblick findet Ihr auf den folgenden Seiten und nun viel Spass beim bummeln


      


In unserem Garten findet man fast nur gemischt bepflanzte Beete, in denen aber meistens Rosen die Hauptrolle spielen. Ruhepunkte für das Auge sind Buchskugeln, Gräser oder auch Stauden bei denen das schöne Blattwerk im Vordergrund steht. Ausser im Frühjahr zur Tulpenzeit, findet man fast keine gelben und orangefarbenen Blüten. Die einzige Ausnahme ist der Bereich am Teich wo hellgelber Frauenmantel und Sumpfiris in gelb blühen. Da der Garten relativ klein und überschaubar ist, kommt es umso mehr auf eine harmonische Farbgestaltung an.


Wenn man das Grundstück von der Strasse aus betritt, entdeckt man den Garten erst auf den zweiten Blick. Der Platz vor dem Hause gehört im Sommer den Topfpflanzen. Die rechte Seite des Grundstücks wird von einer gemischten Hecke begrenzt in der verschiedene Blütensträucher aber auch immergrüne wie Kirschlorbeer stehen.



Duftschneeball                        


                                Weigelie und Spierstrauch


Weisse Gärten scheinen ja gerade "in" zu sein. Leider fehlt bei uns der Platz für einen weissen Garten, aber das Beet vor dem Geräteschuppen wird im Moment ganz in dieser Farbe angelegt. Auch viele Hostas werden sich hier im Halbschatten sicher sehr wohl fühlen und für frische Grüntöne sorgen. 























Im ersten Jahr sah es  so aus
Die Korkenzieherhaselnuss im Hintergrund gefällt mir im Winter besser als im Sommer. Da das Laub immer leicht verwelkt aussieht, habe ich eine weisse Clematis an ihren Fuss gepflanzt. Es ist die Sorte tangutica „Anita“, sie soll diesen Mangel etwas verdecken. Im Winter dagegen kommen die gedrehten Äste erst so richtig gut zur Geltung und ich schneide mir auch immer einige von ihnen ab. Der vordere Bereich des Beetes bekommt im Sommer noch genügend Sonne und so habe ich jetzt noch die Rose Little White Pet dort gepflanzt.
Jetzt heisst es abwarten und schauen ob die Bepflanzung das hält was ich mir von ihr verspreche. 
In der Zwischenzeit habe ich das halbe Beet wieder umgeändert, aber so ganz zufrieden bin ich immer noch nicht.


Die Hostas sind nun schon etwas größer geworden, aber das Beet wirkt insgesammt immer noch ein bisschen zu kahl.


Der Frühling beginnt mit Schneeglöckchen, Krokussen, Bergenien und Narzissen
























               Little white Pet
Den Hibiscus White Chiffon hab ich erst vor kurzem an den äusseren Rand des Beetes gesetzt.


Auch der Schneeball passt von der Farbe wunderbar dazu


Wenn er im späten Frühjahr blüht, verdeckt er fast den Arbeitstisch der links vom Schuppen steht


An der Südseite des Hauses ist unser kleiner Küchengarten wo wir den Sommer über Beeren, Tomaten und verschiedene Salate ernten können. Den Rhabarbertopf habe ich erst vor kurzem gekauft, nächstes Jahr wird er dann im Spätwinter zum Einsatz kommen.


Das daran anschliessende Beet liegt zum Teil im Halbschatten, aber auch einige Rosen bekommen noch genug Sonne. An der Rückseite der Garage die ganz von Efeu überwachsen ist steht eine kleine Bank auf der am Abend die Sonne geniessen kann. Auch Hostas fühlen sich hier sehr wohl  


Das ist  mein Lieblingsplatz geworden
und es lässt sich hier wunderbar träumen


Auf der Bank sitzend hat man dann diesen Blick. Die Hostas im Vordergrund sind erst gepflanzt worden und brauchen noch eine Weile um schön gross zu werden


                                     
 


     
             Die Sonnenseite des Beetes mit Rosen und Rittersporn


Der Weg führt dann weiter, rechts ist die Garage und links eine kleine Rasenfläche mit der Pergola. Ein Durchgang mit der Rose Ghislaine de Feligonde führt dann zu dem kleinen Putto an der Ligusterhecke die den Garten zur Strasse hin abschirmt. Am Ende des Weges stehen links einige Sträucher und Immergrüne, so dass der Garten auch im Winter nie kahl wirkt



















Die Pergola wird von duftendem Geissblatt berankt


Entlang der Strasse schützt die Ligusterhecke vor allzu neugierigen Blicken. Das Beet davor ist im Sommer 2005 mit trockenheitsverträglichen Stauden neu angelegt worden. Die Hecke entzieht dem Boden doch recht viel Wasser und  so haben jetzt unter anderem Iris, verschiedene Storchschnabelarten und Sedum hier Einzug gehalten. Es wird sich wohl erst in ein paar Jahren herausstellen, ob die Wahl der Pflanzen richtig war. Wenn nicht, Stauden nehmen einem das Umsetzen in den meisten Fällen nicht übel


Iris und Storchschnäbel bringen die Farbe blau in den Garten                        



                    
                         
Clematis Etoile violett


                      
                                  Sommerzeit ist Rosenzeit


Eine gelungene Kombination, die Rose Gertrude Jeckyll mit einem hellblauen Rittersporn


Im Juni zur Hauptblütezeit ist das Beet ein Hingucker, nichts gelbes oder orangefarbenes darf jetzt dort stören
Dieses Beet ist sozusagen mein Vorzeigebeet, gemischte Bepflanzung aus Rosen und Stauden, ganz im Stil englischer Mixed Borders. Eine kleine Buchshecke als Einfassung , sowie einige grössere Buchskugeln  sorgen dafür dass das Ganze nicht zu unruhig wirkt. Eigentlich ist es ein bisschen zu tief zum bearbeiten, aber Trittsteine zwischen den Stauden erleichtern die Pflege der Pflanzen. Die meisten Rosen sitzen im Vordergrund des Beetes, schliesslich  soll man ja an ihnen schnuppern können.


                     
                                          

    

                                                 Die Farbe pink zählt mit zu meinen Lieblingsfarben


      
                              Der Garten von oben betrachtet


Der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er fordert das, was in unserer
Gesellschaft am kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum



Als die Beete im Garten  einigermaßen fertig waren, (ein Garten ist ja nie fertig), dachte ich mir dass da noch etwas fehlen würde. Nach einiger Zeit wusste ich auch was: Ein Teich! Den Aufschrei meines Mannes höre ich heute noch: Einen Teich willst du? Nie im Leben helfe ich dir dabei! So stand ich eines schönen Tages im Mai mutterseelenallein mit einem Spaten in der Hand auf dem Rasen und fing an zu graben. Es sollte ja nur ein kleiner Teich sein, wir haben ja auch nur einen kleinen Garten. Erst als ich die Grasnarbe schon abgetragen hatte, überlegte ich was ich mit dem Aushub machen sollte. Aber eine glückliche Fügung kam mir zu Hilfe. Die Tochter unseres Nachbarn hatte gerade gebaut und konnte die Erde gut für ihren Garten gebrauchen. So hatte ich dann doch noch einen Helfer gefunden und auch der künftige Teichmitbesitzer hatte jetzt immer öfter einen Spaten in der Hand.
Ich werde nie den Moment vergessen als das erste Wasser in das mit Folie ausgelegte Loch lief, als Teich konnte man es ja noch nicht bezeichnen. Die ersten Wasserpflanzen wurden gesetzt und auch eine Seerose durfte natürlich nicht fehlen. Schon bald konnten wir die ersten Libellen und Wasserläufer beobachten und auch ein Entenpärchen fand ihn so schön dass sie ein paar Tage lang immer angeflogen kamen. Leider fanden wir ihre Hinterlassenschaften  auf den Wegen und Beeten und  auch das frische Grün der Wasserpflanzen schien ihnen gut zu schmecken. So mussten sie sich denn ein neues Zuhause suchen, denn wir wollten ja keinen Entenpfuhl im Garten haben.

Der Teich wird über einen Zulauf der Dachrinne mit Regenwasser immer wieder aufgefüllt, so dass wir auch wenig Algen haben. Falls doch mal ein paar vorhanden sein sollten, fischt sie der einstige Teichgegner gerne heraus, so ändern sich die Zeiten.
                Wie ein Spiegel liegt der Teich im Garten


                                


              


        
                Sumpfdotterblume                        Iris sibirica


Hier spielt der Blutweiderich die Hauptrolle und man sieht bei dieser Ansicht fast kein Wasser


                              Seerosen gehören einfach in jeden Gartenteich


Willst Du für einen Tag glücklich sein, betrinke Dich;
Willst Du für drei Tage glücklich sein, schlachte ein Schwein;
Willst Du für ein Jahr glücklich sein, heirate;
Willst Du aber Dein Leben lang glücklich sein, werde Gärtner.

chinesisches Sprichwort
eMail:  elisabeth_kg@web.de
Diese  Homepage wurde im Februar 2004  erstellt
                                                                

Frühling                                                                                                          







 
Top